Schild
Julius-Landsberger-Platz, eingeweiht am 9.11.2011.

Geschichte

Julius Landsberger

Sendemanuskript

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 21. November 2011, 17.00 bis 18.00 Uhr

Wiederholt:

Montag/Dienstag, 21./22. November 2011, 23.10 bis 00.10 Uhr
Dienstag, 22. November 2011, 05.10 bis 06.10 Uhr
Dienstag, 22. November 2011, 11.10 bis 12.10 Uhr

Zusammenfassung:

Mitschnitt der Einweihung des Julius-Landsberger-Platzes nahe dem Gedenkort an der ehemaligen Liberalen Synagoge in Darmstadt am 9. November 2011. Kinderläden in Nürnberg.

Zur Neoliberalisierung von Radio Darmstadt und seinem Trägerverein und zur Ausgrenzung mehrerer Mitglieder meiner Redaktion seit 2006 siehe meine ausführliche Dokumentation.


Jingle Alltag und Geschichte

Am 9. November, genau 73 Jahre, nachdem auch in Darmstadt die Synagogen brannten, wurde an der Westseite des städtischen Klinikums ein Platz zu Ehren des jüdischen Gelehrten und Rabbiners Julius Landsberger eingeweiht. In der folgenden halben Stunde hört ihr meine Aufzeichnung dieser Einweihungs­veranstaltung. Da es sich um einen öffentlichen und durch den Klinikums­verkehr geprägten Ort handelt, sind laute Neben­geräusche nicht zu vermeiden. Es sprachen Oberbürger­meister Jochen Partsch, Martin Frenzel für den Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt sowie der Landes­vorsitzende der jüdischen Gemeinden in Hessen, Moritz Neumann. Diesen Podcast zusammen­gestellt hat Walter Kuhl aus der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

Einweihung des Julius-Landsberger-Platzes

Der Mitschnitt kann entweder mit nebenstehendem Player angehört oder über das Audioportal des Bundesverbandes Freier Radios angehört und/oder heruntergeladen werden.

Die 68er Bewegung war nicht allein eine auf die Hochschulen fixierte gesellschaftliche Bewegung gegen den Muff aus 1000 Jahren, der sich unter den Talaren der altehrwürdigen Ordinarien­universität verbarg. Sie war internationalistisch und sie experimentierte mit alternativen, nicht autoritären Modellen sozialen Zusammenlebens. Da autoritäres und angepaßtes Verhalten in Kindergärten, Schulen und Familien damals eingeübt wurde und bis heute mit einem enormen Leistungsdruck eingeübt wird, lag es nahe, grundlegend andere pädagogische Vorstellungen zu entwickeln. Hierzu gehörte die Kinderladen­bewegung. Michaela Baetz von Radio Z in Nürnberg sprach mit Uschi Kiechle und Syl Glawion, die sich in Nürnberg mit anti­autoritärer Erziehung auseinander gesetzt hatten. Dieser Beitrag aus der Sendereihe „Das hat mich geprägt – Die 68er Bewegung jenseits des Starkults“, zusammen­gestellt von IMEDANA e.V., beendet meinen heutigen Podcast. Hierfür geht ein Dank nach Nürnberg. Am Mikrofon war Walter Kuhl aus der Dissent – Medienwerkstatt Darmstadt.

Antiautoritäre Erziehung und die Geschichte der Kinderläden

Der Podcast kann entweder mit nebenstehendem Player angehört oder über das Audioportal des Bundesverbandes Freier Radios angehört und/oder heruntergeladen werden.


Diese Seite wurde zuletzt am 15. Dezember 2011 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2011. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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