Wasserversorgung von Petra
Wasserversorgung von Petra. Bild: Dr. Erwin Schwentner.

Geschichte

Von Jordanien nach Byzanz

Sendemanuskript

Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte

Radio: Radio Darmstadt

Redaktion und Moderation: Walter Kuhl

Ausstrahlung am:

Montag, 22. November 2004, 17.00 bis 18.00 Uhr

Wiederholt:

Montag/Dienstag, 22./23. November 2004, 23.10 bis 00.10 Uhr
Dienstag, 23. November 2004, 08.00 bis 09.00 Uhr
Dienstag, 23. November 2004, 14.00 bis 15.00 Uhr

Zusammenfassung:

Mit der Neolithischen Revolution kam der soziale Streß. Es bedurfte mehrerer Jahrtausende, um soziale Strukturen zu entwickeln, welche die streßbedingte Gewalt kanalisierten. Die Römer von Byzanz wußten die soziale Gewalt für Prunk zu nutzen und gaben dem gemeinen Volk kein Opium, aber genügend Weihrauch. Die Langobarden nahmen sich, was sie benötigten, konnten damit jedoch keine langfristige Ordnung stiften.

Besprochene Bücher:

Zur Neoliberalisierung von Radio Darmstadt und seinem Trägerverein und zur Ausgrenzung mehrerer Mitglieder meiner Redaktion seit 2006 siehe meine ausführliche Dokumentation.


Inhaltsverzeichnis


Einleitung 

Jingle Alltag und Geschichte

Der heutige Themenschwerpunkt liegt auf zwei historischen Ausstellungen, die derzeit in Berlin und München zu sehen sind.

Die Ausstellung „Gesichter des Orients“ behandelt 10.000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien. Das Spektrum der Ausstellung reicht von der Neolithischen Revolution und der Seßhaftwerdung der frühen Menschen bis zur arabischen Eroberung Palästinas und Syriens im 7. Jahrhundert. Vorstellen möchte ich in dieser Sendung den Begleitband aus dem Verlag Philipp von Zabern. Die Ausstellung ist bis zum 9. Januar [2005] im Alten Museum in Berlin zu betrachten und von April bis August nächsten Jahres in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn.

Glanz, Krisen und Fortleben einer eintausend­jährigen Kultur zeigt die Ausstellung Die Welt von Byzanz, die bis zum 3. April nächsten Jahres in der Archäologischen Staatssammlung in München zu sehen sein wird. Ich werde heute das bei Theiss erschienene Begleitbuch zur Ausstellung besprechen.

Mit dem langsamen Zerfall des byzantinischen Reiches haben auch die Langobarden zu tun. Ende des 6. Jahrhunderts machten sie sich aus den Weiten Ungarns auf den Weg, Italien zu erobern und zu besiedeln. Karin Priester stellt uns in ihrem ebenfalls bei Theiss herausgebrachten Buch die Langobarden vor – die Gesellschaft, die Kultur und ihr Alltagsleben.

Es handelt sich hierbei um drei sehr unterschiedliche Bände, die jeweils ihren besonderen Reiz besitzen. Durch die heutige Sendung der Redaktion Alltag und Geschichte auf Radio Darmstadt führt zwischen Jordanien und Byzanz Walter Kuhl.

 

Die Menschen lernen Streß kennen

Besprechung von : Gesichter des Orients – 10.000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien, Verlag Philipp von Zabern 2004, € 37,90

10.000 Jahre Kunst und Kultur aus dem heutigen Jordanien stellt die derzeit in Berlin zu besichtigende Ausstellung „Gesichter des Orients“ vor. Der Begleitband aus dem Verlag Philipp von Zabern vermittelt uns ein sehr umfassendes Bild einer historischen und kulturellen Entwicklung, deren spannender Beginn im Zeichen der Neolithischen Revolution zu finden ist.

Mit dem Ende der Eiszeit und der damit verbundenen globalen Erwärmung änderten sich auch die klimatischen Bedingungen im heutigen Jordanien. Im Gegensatz jedoch zum Regenfeld­anbau im nördlichen Mesopotamien oder zum ganzjährig verfügbaren Nilwasser in Ägypten mußten die Menschen in den bergigen und trockenen Gebieten östlich des Jordan mit dem Wasser haushalten. Die klimatischen Bedingungen vor etwa 9.000 Jahren waren nicht wesentlich andere als heute, wie botanische Analysen ergeben haben. Und dennoch gelang es den Menschen damals, sich niederzulassen und das Land so gut es ging zu bewirtschaften. Die Archäologie kann hier zeigen, daß diese Menschen effiziente Methoden des Wasser­managements entwickelt haben. Selbst größere Städte waren zu späteren Zeiten ausreichend mit Wasser versorgt. Zisternen auf der einen Seite und gezielte Brunnen­bohrungen auf der anderen verschafften ausreichend Wasser für das ganze Jahr. Die Bergtäler sind nicht nur von Wadis durchflossen, sondern zudem unter der Erde durch einen anzapfbaren Grundwasser­strom. Gezielt wurden hier schon sehr früh Tunnel gebohrt, Wasserleitungen verlegt oder kleinere Stauseen angelegt.

Buchcover Gesichter des OrientsMit der Seßhaftwerdung verbunden waren grundlegende Veränderungen menschlichen Handelns und gesellschaftlicher Organisierung. Inwieweit die aus der Eiszeit kommenden Menschen egalitär strukturiert waren, läßt sich nicht einfach beantworten. Sicher ist jedoch, daß die Möglichkeiten, die aus der gezielten Nutzung der natürlichen Umwelt erwuchsen, Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben gehabt haben müssen. Feststellbar ist eine deutliche Bevölkerungs­zunahme mit ihren sozialen und ökologischen Folgen. Große Teile Jordaniens sind nicht beliebig ausbeutbar, mit der Folge, daß die entstandenen Gesellschaften implodierten. Entstanden schon im 9. Jahrtausend kleinere Dörfer, so wuchsen diese Ende des 8. Jahrtausends schubartig zu Großsiedlungen mit mehreren hundert, zum Teil auch über tausend Menschen auf einer Fläche von bis zu 15 Hektar Land. Spezialisierung, Arbeitsteilung, innere Ausdifferenzierung bis hin zur Herausbildung erster hierarchischer Strukturen waren die Folge. Konflikte blieben nicht aus. Weshalb sich zu Beginn des 7. Jahrtausends diese Groß­siedlungen wieder auflösten und die Menschen entweder in kleineren Dörfern lebten oder sich abseits der Quellen Hirten­gesellschaften herausbildeten, ist nicht ganz klar.

Vermutlich war das ökologische Gleichgewicht gestört; vielleicht kam auch so etwas wie sozialer Streß auf, der durch die bislang entstandenen Strukturen nicht aufgefangen werden konnte. Archäologische Skelettfunde lassen Rückschlüsse auf die Belastungen des Alltags zu. Dabei beobachtete Schädeldach­verletzungen können mit kriegerischen oder häuslichen Gewalteinwirkungen in Zusammenhang stehen. Auf unzureichende Lebensbedingungen müssen wir bei einem Wachstums­stillstand im Kindesalter schließen. Auch traten Entzündungs- und Infektions­krankheiten häufig auf; ein geschwächter Organismus ohne heutige medizinische Möglichkeiten wird dies nicht überlebt haben. Hinzu kamen Eisenmangel und häufige Zahnerkrankungen. Die Sterblichkeit war sehr hoch und wurde offensichtlich dennoch durch das enorme Bevölkerungs­wachstum aufgefangen.

Wie ernährten sich die Menschen vor 5, 6, 7, 8, 9.000 Jahren? Einen genauen Speiseplan zu erstellen, wäre rein spekulativ. Dennoch gibt es deutliche Hinweise auf Fleischverzehr und verwendete Nahrungspflanzen. Schafe und Ziegen machten etwa die Hälfte der tierischen Nahrung aus, hinzu kam vor allem das noch reichlich vorhandene Wildbret. Die Jagd spielte also eine nicht unerhebliche Rolle. Getreide, Erbsen und Linsen waren bekannt und wurden auch angebaut. Gesammelt wurden vor allem wilde Pistazien, aber auch Mandeln und Feigen. Dennoch ist nicht zu übersehen, daß 9.000 Jahre intensiver Landwirt­schaft die ursprünglich vorhandene Vegetation fast vollständig vernichtet haben. Der zum Teil damit verbundene Raubbau an den natürlichen Ressourcen kann daher an der Implosion früher fast schon städtischer Gesellschaften vor 9.000 Jahren beteiligt gewesen sein. Bestattungs­rituale können einen Anhaltspunkt nicht nur für animistische Glaubens­vorstellungen liefern, sondern auch für problematische Besitzverhältnisse.

Die Praxis, Verstorbene im Hausbereich, meist unter den Böden zu bestatten, könnte zugleich Bann, Kontrolle und Eigentums­nachweis sein. [1]

Bei Hausbestattungen finden sich sowohl Einzelgräber unter dem Estrich, als auch Babies in Mauern oder geschützt angelegte Schädelnester, die auf zuvor gestörte Gräber zurückzuführen sein können. Auch wenn es sich um einen langsamen Zivilisations­prozeß handelt, der sich über Jahrhunderte erstreckt – er hatte Folgen: für das menschliche Miteinander genauso wie für die Umwelt und die Kontrolle über Ressourcen. Wir sind so gesehen nur die zivilisatorischen Erbinnen und Erben einer frühen Gesellschaft­lichkeit, die mit den Problemen nicht fertig wurde, die mit Seßhaft­werdung, Besitznahme und Hierarchisierung verbunden waren.

Dennoch lassen sich archäologische Spuren nicht immer eindeutig interpretieren. Zum Beispiel gibt es eine dörfliche Gemeinschaft, die in einer kaum zugänglichen Bergwelt existiert hat. Steht hinter dieser extremen Ortswahl nur ein Schutz­bedürfnis oder lagen dem die idealen Möglichkeiten zum Stauen des Wassers zugrunde? Dieses Dorf wurde jedoch zum Gefangenen der eigenen Ortswahl. Die zunehmende Enge der Siedlung führte zu verdichteten Lebens­verhältnissen und zum Bau erster mehrstöckiger Häuser. Das daraus entstehende Konfliktpotential können wir nur erahnen; aber die Menschen damals waren gewiß nicht darauf vorbereitet.

Gewalt zur Lösung sozialer Konflikte könnte hierin ihre Wurzeln haben.

 

Am Rand der historischen Entwicklung

Auch wenn sich die ersten Großsiedlungen – übrigens nicht nur im heutigen Jordanien, sondern auch in Anatolien – wieder im Lauf der Geschichte verflüchtigt haben: der Entwicklungsweg war vorgezeichnet. Das Bevölkerungs­wachstum ging weiter und in Mesopotamien und Ägypten begannen sich im 4. Jahrtausend erste Stadtstaaten­strukturen herauszubilden. Diese Entwicklung konnte für die palästinensisch-jordanischen Gebiete nicht folgenlos bleiben; und tatsächlich wurde die Region in die Großmachts­politik Ägyptens und der mesopotamischen Reiche eingebunden. Dennoch lag das heutige Jordanien eher am Rande der expandierenden Reiche. Parallel zur ersten Reichsbildung in den Stromtälern kam es auch hier zur Herausbildung kleinere Städte. Interessanterweise wurde diese Entwicklung in dem Moment unterbrochen, als das ägyptische Alte Reich in der 2. Hälfte des 3. Jahrtausends zerfiel. Gab es hier noch unverstandene zyklische Bewegungen? Wie auch immer – in dem Moment, wo Ägypten wieder erstarkte und auch im Zweistromland Assyrer und Babylonier um die Vorherrschaft rangen, entwickelte sich im 2. Jahrtausend eine kanaanäische Stadtkultur.

Mit der Eisenzeit zu Beginn des 1. Jahrtausends und einem Machtvakuum im syrisch-palästinensischen Raum kam es zur Herausbildung lokaler Flächen­königtümer. Juda und Israel auf der Seite westlich des Jordans sind bekannt genug, aber auch im Osten des Flusses entwickelten sich die aus der Bibel bekannten Königtümer Ammon, Moab und Edom. Religions­geschichtlich interessant ist hier die Tatsache, daß die Moabiter zu ihrem Gott Milkom eine ähnliche Beziehung pflegten wie die Israeliten zu Jahwe. Womöglich entstammt der biblische Gott demselben Kulturkreis wie die Bewohnerinnen und Bewohner der östlich gelegenen Königreiche.

Mit dem Erscheinen der Assyrer im 8. Jahrhundert endet die kurze Phase der Staatenbildung zwischen Ägypten und Mesopotamien. Auf die Assyrer folgten die Babylonier, diese wiederum wurden von den Persern besiegt. Im 4. Jahrhundert brachte Alexander der [sogenannte] Große die politische Landkarte vollkommen durcheinander; ihm folgten die hellenistischen Königreiche und später die Römer. Griechen, Römer und die einheimische Bevölkerung schufen hierbei eine kulturelle Synthese, die sich an Baudenkmälern oder Kunstgegen­ständen ablesen läßt. Nach der Zerstörung Jerusalems unter den Flavierkaisern kehrte zudem Ruhe ein – etwa fünf Jahrhunderte lang erlebten das heutige Palästina und Jordanien so etwas wie Frieden. Für die geschäftstüchtigeren Menschen bedeutete dies tatsächlich ein wenig Wohlstand. Ende des 4. Jahrhunderts wurde das Christentum Staatsreligion. Als erwähnenswertes Phänomen ist festzuhalten, daß selbst in kleineren Orten eine Vielzahl von Kirchen erbaut wurden:

Für das überall in Jordanien zu beobachtende Nebeneinander von mehreren Kirchen gibt es divergierende Erklärungs­modelle: liturgische Erfordernisse, verschiedene christliche Glaubens­richtungen etc. Wahrscheinlich ist die große Anzahl von Kirchen aber Ausdruck einer sozialen Gruppenbildung […]. [2]

Dieses Phänomen läßt sich übrigens auch in anderen Teilen des Byzantinischen Reiches beobachten. Doch auch der längste Frieden hatte sein Ende. Das römische Imperium zerfiel 395 in Westrom und Ostrom, das spätere Byzanz. Das oströmische Reich lag in ständigem Kampf mit den persischen Sassaniden, denen es zu Beginn des 7. Jahrhunderts gelang, Syrien, Palästina und Ägypten zu erobern. Das Oströmische Reich konnte in einem Kraftakt die verloren gegangenen Provinzen noch einmal zurückerobern, doch nur wenige Jahre später kamen die Nachfolger Mohammeds aus der arabischen Wüste und vertrieben die Byzantiner endgültig. Für Byzanz bedeutet dies den Verlust dringend benötigter Getreide­lieferungen und vor allem den Ausfall von drei Vierteln des gesamten Steuer­aufkommens. Byzanz war danach keine richtige Großmacht mehr.

Der Begleitband zur Ausstellung „Gesichter des Orients“ vertieft die von mir hier nur angerissene Geschichte Jordaniens seit der Jungsteinzeit. Näher eingegangen wird beispielsweise auf technologische Entwicklungen in der Kupfersteinzeit, auf die ausgeklügelte Wasser­versorgung der nabatäischen Metropole Petra oder auf die arabischen Wüsten­schlösser in der Einöde der jordanischen Wüste. Alles in allem ein spannender Band über 10.000 Jahre Geschichte, Kultur und natürlich auch Kunst aus Jordanien. Der Band ist im Verlag Philipp von Zabern erschienen. Er kostet 37 Euro 90.

 

Entrückte Kaiser unter Kerzenleuchtern

Besprechung von : Die Welt von Byzanz – Europas östliches Erbe, Konrad Theiss Verlag 2004, € 34,90

Einen anderen Schwerpunkt setzt das Begleitbuch zur Ausstellung Die Welt von Byzanz aus dem Theiss Verlag. Während der Begleitband zur Jordanien-Ausstellung die historischen, kultur- und religions­geschichtlichen Aspekte heraushebt, setzt der Begleitband zur Byzanz-Ausstellung auf die Präsentation der über 1.000 Exponate der Ausstellung. Ein knapper Überblick steht am Anfang des Bandes, der uns einen ungefähren Rahmen zur Einordnung der präsentierten Ausstellungs­stücke gibt. Dies mag für den gedachten Zweck ausreichen; für eine eingehendere Beschäftigung mit der Welt von Byzanz muß daher auf die einschlägige Literatur verwiesen werden. Dieses Vorgehen der Aussteller und des Verlages stellt jedoch keinen Mangel dar. Denn was immer uns an Hintergrund­artikeln fehlen mag – es wird ersetzt durch eine ausführliche Darstellung und Zuordnung jedes einzelnen Exponats.

Zunächst der Begriff „Byzanz“. Er geht zurück auf das antike Byzantion, welches der römische Kaiser Konstantin 330 zu seiner neuen Hauptstadt erwählt hatte, dem späteren Konstantinopel. Der Begriff „Byzantinisches Reich“ wurde erst im 16. Jahrhundert von Historikern eingeführt. Die Byzantiner bezeichneten sich selbst als „Römer“ und ihren Staat als das „Kaiserreich der Römer“. Konstantinopel war zunächst Hauptstadt des römischen Imperiums, das 395 von Kaiser Theodosius unter seinen Söhnen Honorius und Arcadius geteilt wurde. Diese Teilung mag auch dynastische Gründe gehabt haben, spiegelt jedoch vor allem den Zerfallsprozeß des Imperiums wider; ein Imperium, das in seiner Gesamtheit weder zu verteidigen noch zu verwalten war.

Buchcover Die Welt von ByzanzDer westliche Teil wurde schnell Opfer der germanischen Völkerwanderungs­bewegung. 410 wurde Rom erstmals geplündert und 476 der letzte weströmische Kaiser abgesetzt. Seither gab es nur noch ein Rom, und das lag paradoxerweise im Osten. Kaiser Justinian versuchte im 6. Jahrhundert noch einmal, zumindest den westlichen Mittelmeerraum zurück­zugewinnen. Er überspannte dabei jedoch die Kräfte seines Reiches. Nach seinem Tode besetzten die Langobarden das von Justinians Truppen eroberte Italien und kurz darauf leiteten die persischen Sassaniden die Zerschlagung der byzantinischen Besitzungen in Syrien, Palästina und Ägypten ein. Die nachfolgende Bedrohung durch die Araber wurde dermaßen groß angesehen, daß die Hauptstadt kurzzeitig ins sizilische Syrakus verlegt wurde.

Byzanz bestand seither aus der Stiefelspitze Italiens, den Gebieten südlich der Donau zwischen Adria und Mittelmeer, sowie aus Kleinasien, Griechenland, Kreta und Zypern. Die Besitzungen südlich der Donau waren jedoch immer hart umkämpft und gingen öfter einmal an Bulgaren oder andere slawische Stämme verloren. Auch im Osten kam das Reich nie zur Ruhe – öfter bedrohten die Araber die Hauptstadt oder setzten sich in Kleinasien fest. Diese Bedrohung wurde durch die ersten Kreuzzüge gemildert, aber dafür handelte sich Byzanz neuen Ärger ein: der Vierte Kreuzzug eroberte Konstantinopel, die Stadt wurde geplündert. Die aus Konstantinopel vertriebenen römischen Kaiser konnten Byzanz erst 1261 wieder zurückgewinnen. Doch schon bald besetzten türkische Stämme weite Teile Kleinasiens und das große Byzanz mußte sich formal den türkischen Herrschern unterwerfen. 1453 schloß sich das Kapitel des römischen Weltreichs mit dem Fall Konstantinopels.

Byzanz – das ist jedoch nicht nur die Nachfolge des Römischen Imperiums. Byzanz wird in der Ausstellung ausdrücklich Europas östliches Erbe genannt. Das mag sicher mit der heutigen politisch-geographischen Großwetterlage zu tun haben, wenn es um den EU-Integration­sprozeß geht und dabei auch um das Verhältnis zur Türkei als Nachfolgerin der Byzantiner. Andererseits ist nicht zu verkennen, daß Byzanz im Mittelalter auch im westlichen Europa lange Zeit präsent war. Eine Zeit lang grenzte das Byzantinische Reich direkt an Bayern, was in der Ausstellung seinen Niederschlag findet. Der Ottonenkaiser Otto II. heiratete eine byzantinische Prinzessin.

Byzanz – das bedeutet jedoch auch eine eigene kirchen­geschichtliche Entwicklung und das Zurückweisen des christlichen Herrschafts­anspruchs des Papstes. Ähnlich bizarr wie im Westen (nur eben anders) verläuft die Geschichte des griechisch-orthodoxen Christentums. Im 8. und 9. Jahrhundert waren die Bilderstürmer unterwegs, welche die Verehrung von Bildern Christi und der Heiligen als gottlos ansahen. Sie konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Der Bedarf an sichtbaren Glaubensikonen war einfach zu groß und allgegenwärtig.

Die Exponate der Ausstellung zeigen verschiedene Aspekte byzantinischer Macht und Herrlichkeit. Da sind zum einen die Insignien der Herrschaft, worunter weniger das Zepter zu verstehen ist, sondern Kaiserstatuen, Treueringe für verdiente Anhänger des Kaisers, aber auch Münzprägungen und Urkunden. Die Kirche in Byzanz unterstand dem Kaiser. Einen Konflikt wie im Westen zwischen den deutschen Kaisern und dem Papst gab es im Osten nicht. Die Ausstellung bringt die Symbolik der oströmischen Kirche zum Ausdruck – die Einheit von Himmel und Erde. So spenden die im Kirchenraum angebrachten Leuchter nicht nur Licht, eine durchaus praktische Notwendigkeit in mittel- und spät­byzantinischen Kirchen, darüber hinaus dienen sie jedoch auch der Verehrung der Bilder. Die Symbolik wird noch deutlicher bei den in der Mitte des Kirchenschiffs hängenden Radleuchtern. Sie verweisen auf den kosmischen Bezug der Kirche, indem sie den gestirnten Himmel versinnbildlichen. Und es ist nicht möglich, sich die byzantinische Kultur ohne Ikonen vorzustellen. All dies findet sich in der Ausstellung wieder.

Alltagsgegenstände wie Keramik, Lampen, Textilien oder Gürtelschnallen zeigen uns das byzantinische Leben außerhalb von Kaiserhof und Kirche. Dennoch gibt es hierbei ein Problem. Die Materialien, welche die einfachen Menschen verwendeten, sind kaum noch erhalten; was sie erhalten hat, ist vor allem der alltägliche Luxus der Reichen und Mächtigen. Ein im ägyptischen Assiut versteckter und 1909 wieder aufgefundener Goldschmuck wurde anfangs des 20. Jahrhunderts auf dem Kunstmarkt verkauft und somit in alle Winde verstreut. Die Ausstellung führt 25 der vormals 40 Schmuckstücke eigens wieder zusammen. Über eintausend Exponate – das bedeutet nicht tausend verschiedenartige Gegenstände. Münzen, Kreuze, Stempel, Ringe und Ohrringe, und dann noch die unglaublich vielgliedrigen Kerzenhalter begegnen uns in größerer Zahl.

Das Begleitbuch zur Ausstellung ist nicht nur für all diejenigen empfehlenswert, die nicht Zeit oder Gelegenheit finden, die Ausstellung in München zu besuchen. Es vermittelt auch und nicht zuletzt einen Einblick in eine Welt, die in der mittel­europäisch geprägten Geschichts­schreibung eher ausgespart bleibt. Das Begleitbuch ist im Theiss Verlag erschienen und kostet 34 Euro 90, die broschierte Museums­ausgabe ist in der Ausstellung für zehn Euro günstiger zu erwerben.

 

Langbärte füllen ein Vakuum

Besprechung von : Karin Priester – Geschichte der Langobarden, Konrad Theiss Verlag 2004, € 24,90

Ich erwähnte sie in meiner Besprechung des Begleitbandes zur Byzanz-Ausstellung nur kurz: die Langobarden. Die Professorin für Geschichte und Politische Soziologie an der Universität Münster Karin Priester hat mit ihrer bei Theiss verlegten „Geschichte der Langobarden“ den geglückten Versuch unternommen, uns die Gesellschaft, Kultur und das Alltagsleben eines kleinen germanischen Volkes nahezubringen. Wobei der Begriff „Volk“ problematisch ist. Die Langobarden sind geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie wenig Sinn es macht, von einem Volk zu sprechen. In den Worten Karin Priesters:

Gerade die Langobarden waren, seit wir historische Zeugnisse über sie haben, nie ein homogener Stamm, sondern veränderten sich ethnisch immer wieder sehr stark: Fremdstämmige Sklaven mussten freigelassen werden, um die Kampfkraft zu erhöhen. Germanische Stämme waren keine natürlichen Abstammungs­gemeinschaften, sondern ethnisch vielfältig zusammengesetzte Überlebens­gemeinschaften aus demographischen, politischen und strategischen Gründen. [3]

Historisch erstmals faßbar sind die Langobarden zu Beginn der römischen Kaiserzeit. Damals siedelten sie südlich der Elbe zwischen Hamburg und dem heutigen Wendland. Eine Legende will sie ursprünglich aus Skandinavien kommen lassen, dafür gibt es jedoch keinen stichhaltigen Beleg. Gegen 400 begaben sie sich auf Wanderschaft. Ein Teil verblieb jedoch in der nördlichen Lüneburger Heide und ging später in den Sachsen auf. Die Wanderschaft führte sie entweder an der Elbe oder der Havel entlang nach Südosten und anderthalb Jahrhunderte später tauchten sie an der heutigen österreichisch-ungarischen Grenze wieder auf. Sie kannten inzwischen Könige, aber legitimierten diese nicht wie andere Germanen über ein Königsheil. Es war eine Art Wahl­königtum mit erbrechtlichen Ansprüchen; und diese Kombination sollte später für so manchen Meuchelmord sorgen. Mitte des 6. Jahrhunderts werden sie von Kaiser Justinian in Ungarn als Bundes­genossen angesiedelt; derselbe Justinian, der sich gerade anschickte, das römische Imperium zurückzuerobern.

Aus der Sicht der Byzantiner waren die Langobarden weder ein Heer noch ein Staat, sondern lediglich geduldete, auf Reichsterritorium siedelnde Hilfstruppen. [4]

Während Justinians Truppen die Ostgoten in Italien bekämpfte und damit die Bevölkerung der römischen Stammlande dezimierte, hatten die Langobarden Ärger mit ihren Nachbarn, den Gepiden und später den Awaren. Nach dem Tod Justinians nutzten sie das politische und militärische Vakuum in Italien und besetzten 568 und in den Folgejahren die Poebene. Etwa 150.000 bis 200.000 Menschen machten sich auf den Weg; und es waren nicht nur Langobarden, sondern auch Gepiden, Sachsen oder Thüringer und einige andere kleinere Stämme oder deren Reste.

Buchcover Geschichte der LangobardenZwei Jahrhunderte lang sollten die Langobarden mit zwei Problemen zu kämpfen haben, die schließlich zu ihrem Untergang führten. Erstens gab es kein starkes Königtum, sondern viele Herzöge, die munter auf eigene Faust Politik machten. Und zweitens gelang es den Langobarden nie, das ganze Italien zu erobern. Zwar zogen einige langobardische Banden nach Süden und eroberten weite Teile Mittelitaliens. Aber es gelang den langobardischen Königen nie, eine dauerhafte Landbrücke zwischen beiden Teilen zu errichten. Mittendrin lag das Land des Papstes, der spätere Kirchenstaat. und dies sorgte für so manchen Konflikt.

Hinzu kam, daß die Langobarden der christlichen Glaubens­richtung der Arianer angehörten. Das hatte jedoch keine bewußten religiösen Gründe, denn die Langobarden waren durchaus noch ihren traditionellen religiösen Vorstellungen verbunden. Es ging um Politik und damit letztlich um die Frage des Verhältnisses zum Papst, um die Rolle der Kirche als weltlicher Macht, die neben sich keine Konkurrenz auf italienischem Boden duldete. Es ging darum, ob die Langobarden durch strikte Trennung von der römischen Bevölkerung ihre Identität als Oberschicht bewahren sollten und den Arianismus als Mittel einsetzten, eine politisch schwache Nationalkirche zu beherrschen. Oder ob es realistischer war, davon auszugehen, daß Italien nie vollständig zu erobern wäre, und es deshalb sinnvoller war, sich mit dem Papst in Rom zu arrangieren. Diese Frage war verschränkt mit dem Gegensatz zwischen einem starken, selbstherrlichen Adel und einem Königtum, das versuchte, eine starke Zentralgewalt zu etablieren.

Die Einheit gelang nicht; und in dem Moment, wo sich die Langobarden anschickten, Rom direkt anzugreifen, rief der Papst die Franken zu Hilfe. Hier hatten gerade die karolingischen Hausmeier die Merowinger­könige abgesetzt; Pippin war nun der starke Mann und auch willens, in Italien einzugreifen. Der Deal war: der Papst legitimierte den Putsch im Frankenreich, dafür kamen die Franken dem Papst gegen die Langobarden zu Hilfe. Die Entscheidung fiel 774, als Karl, der sogennate Große, auf fast keinen Widerstand mehr traf. Die Langobarden waren an ihrer strukturell bedingten Uneinigkeit gescheitert.

Nach einer ausführlichen historischen Aufarbeitung der Geschichte der Langobarden wendet sich Karin Priester den sozialen Grundlagen zu. Sie beschreibt Sklaven, Halbfreie und Freie, Korruption und den Aufstieg eines Dienstleistungs­adels, sowie die Entwicklung der Blutrache zu einem ausgeklügelten Bußgeld­katalog. Allerdings können wir die langobardische Logik nicht immer nachvollziehen:

Das Abhauen des Mittelfingers kostete 5 Schillinge, der kleine Finger aber mehr als das Dreifache, nämlich 16 Schillinge. Das mag Hintergründe haben, die wir heute nicht mehr verstehen. Vielleicht war der kleine Finger wichtiger bei der Handhabung einer Waffe. Aber warum der zweite Zeh, so er denn abgeschlagen wurde, 6 Schillinge kostet, der vierte dagegen nur 3, ist beim besten Willen nicht herauszufinden. [5]

Was aber geschah mit den unterworfenen Römern? Es wäre wirklichkeitsfremd anzunehmen, die Langobarden wären ins Land einmarschiert und hätten von der unterworfenen Bevölkerung allenfalls Abgaben verlangt. Die Eroberung des Landes war ein Geschäft, ein blutiges Geschäft. Das hängt damit zusammen, daß die Langobarden noch keine Landbesitzer waren und daher auf saisonbedingte Beutezüge angewiesen. Der Krieg war eine Lebensform. Allerdings ist insgesamt zu unterscheiden zwischen römischen Adligen und dem einfachen Volk. Die Langobarden vergriffen sich an den Besitzenden; während die den Armen unter der vorherigen byzantinischen Herrschaft aufgebürdete brutale Steuerlast gelockert wurde.

Karin Priester erklärt uns die Grundlagen der langobardischen Wirtschaft und dem Aufblühen derselben, zumindest in der Spätzeit ihrer Herrschaft. Das muß nicht unbedingt einer gezielten Wirtschafts­förderung zuzuschreiben sein. Schon allein die Tatsache, daß nach Jahrzehnten kein Krieg mehr um das Land geführt wurde, führte zur Erholung. Insgesamt scheint es so, als hätten die Langobarden als Katalysator eines Prozesses gewirkt, der von der antiken Sklavenhalter­gesellschaft zum mittelalterlichen Feudalismus geführt hat.

Ein eigenes Kapitel widmet die Autorin den langobardischen Frauen. Diese waren keineswegs frei, sondern standen in der Regel unter der Vormundschaft eines Mannes – meist des Vaters oder des Ehegatten. Es gab jedoch auch Ausnahmen, die von einzelnen Frauen auch ausgenutzt worden sind. Sie konnten Nonnen werden oder den flexiblen Zwischenstatus einer sogenannten Verschleierten annehmen. Diese Frauen legten die Nonnentracht nur an, um ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung zu führen. Sie lebten in ihren eigenen vier Wänden und nicht im Kloster, und sie konnten letztlich tun und lassen, was sie wollten. Vorausgesetzt, sie hatten das notwendige Vermögen für diesen Lebensstil. So manchen Männern war dies ein Dorn im Auge. Männer­herrschaft duldet keine Ausnahmen.

Ein sprachgeschichtlich spannendes Kapitel betrachtet die Spuren der langobardischen Sprache.

Karin Priesters „Geschichte der Langobarden“ gibt einen fundierten Einblick in Gesellschaft, Kultur und Alltagsleben der Langbärte (und der langobardischen Frauen). Das im Theiss Verlag erschienene Buch kostet 24 Euro 90.

 

Schluß

Jingle Alltag und Geschichte

Heute mit zwei Ausstellungen über Jordanien und Byzanz und einem Buch über die Langobarden.

Die Ausstellung „Gesichter des Orients“ ist bis zum 9. Januar [2005] im Alten Museum auf der Museumsinsel in Berlin zu sehen. Montag ist Ruhetag, an den anderen Tagen ist die Ausstellung von 10.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen, donnerstags bis 22.00 Uhr. Von April bis August nächsten Jahres kommt die Ausstellung auch nach Bonn. Der Begleitband zur Ausstellung ist im Verlag Philipp von Zabern erschienen. Er hat 280 Seiten und über 200 meist farbige Abbildungen. Sein Schwerpunkt sind 10.000 Jahre Kunst und Kultur aus Jordanien und er wartet mit einem ungemein informativen Textteil auf. Der Band kostet bis Ende des Jahres 37 Euro 90 und ab Januar 44 Euro 90. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Internet unter [ursprüngliche Adresse nicht mehr erreichbar].

Die Ausstellung „Die Welt von Byzanz“ über Europas östliches Erbe ist bis zum 3. April [2005] in der Archäologischen Staatssammlung in München zu sehen. Auch hier ist Montag der Ruhetag, an den anderen Tagen ist die Ausstellung von 9.00 bis 16.30 Uhr zu besichtigen, an Donnerstagen bis 21.00 Uhr. Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im Theiss Verlag erschienen. Im Unterschied zur Jordanien-Ausstellung wird hier der Schwerpunkt nicht auf eine umfassende Übersicht gelegt, sondern es werden die über 1.000 Exponate detailliert vorgestellt. Eine kurze Einführung in die byzantinische Geschichte und Kultur vervollständigt den Band. Er kostet bis Ende April 2005 34 Euro 90, danach 39 Euro 90; die Museumsausgabe kostet [in der Ausstellung] 24 Euro 90. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich im Internet unter [damals gültige Internetadresse].

Karin Priester schrieb die ebenfalls bei Theiss herausgegebene „Geschichte der Langobarden“. Auf 206 Seiten gibt sie einen grundlegenden, informativen und gut zu lesenden Einblick in Gesellschaft, Kultur und Alltagsleben der Langbärte (und der langobardischen Frauen). Wenn hier überhaupt etwas fehlt, dann vielleicht eine Zeittafel. Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen; es kostet bis Ende des Jahres 24 Euro 90, danach 29 Euro 90.

Meine heutige Sendung zwischen Jordanien und Byzanz wird in der Nacht zum Dienstag um 23.00 Uhr, sowie am Dienstag nach dem Radiowecker um 8.00 Uhr und noch einmal am Dienstag­nachmittag ab 14.00 Uhr wiederholt. Die nächsten Sendungen von Alltag und Geschichte sind unser serbisches Magazin Jadran am Dienstag um 18.00 Uhr und unser deutsch­sprachiges Magazin am Mittwochabend um 19.00 Uhr. Dort werden wir voraussichtlich die drei Preisträger und die Preisträgerin des diesjährigen hessischen Bürgermedienpreises, und natürlich auch die prämierten Beiträge, vorstellen. [6]

Nächste Woche Montag zur gleichen Zeit oder zu den gerade genannten Wiederholungs­zeiten am Dienstag werde ich mich mit Spielfreude, Aberglauben und Politik beschäftigen, denn das Thema ist der Fußball in Brasilien. Vorstellen möchte ich hierbei eines der besten Bücher über Fußball, das mir je begegnet ist. Laßt euch überraschen und schaltet einfach am nächsten Montag bzw. Dienstag wieder ein.

Im Anschluß an diese Sendung folgt „Äktschn!“ – eine Sendung der Kulturredaktion von Radio Darmstadt. Am Mikrofon war Walter Kuhl.

 

ANMERKUNGEN
Mittels eines Klicks auf die Nummer der jeweiligen Anmerkung geht es zur Textpassage zurück, von der aus zu den Anmerkungen verlinkt wurde.

»» [1]   Hans Georg K. Gebel : Die Jungsteinzeit Jordaniens. Leben, Arbeiten und Sterben am Beginn seßhaften Lebens, in: Gesichter des Orients, Seite 47–56, Zitat auf Seite 55.

»» [2]   Andreas Oettel : Wohlstand im Schatten der Krise – Jordanien in der Spätantike, in: Gesichter des Orients, Seite 225–233, Zitat auf Seite 231.

»» [3]   Karin Priester : Geschichte der Langobarden, Seite 16.

»» [4]   Priester Seite 28.

»» [5]   Priester Seite 93.

»» [6]   Hierzu gab es auf der damaligen recht informativen Webseite von Radio Darmstadt weiterführende Informationen. Im Vergleich dazu ist seit Ende 2006 diese Webseite mit all ihren Relaunches eher als ein Trauerspiel zu betrachten.


Diese Seite wurde zuletzt am 19. Januar 2012 aktualisiert. Links auf andere Webseiten bedeuten keine Zustimmung zu den jeweiligen Inhalten, sondern sind rein informativer Natur. ©  Walter Kuhl 2001, 2004, 2012. Die Wiedergabe, auch auszugsweise, ist nur mit dem Einverständnis des Verfassers gestattet.

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