Geschichtssendungen

2002

Die folgende Übersicht enthält die Inhalte meiner Geschichtssendungen aus dem Jahr 2002.

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11.01.2002 Von Ruinen und Hieroglyphen Sendemanuskript

In dieser Sendung wird ein Bildband über den Irak besprochen. Irak ist nicht nur das Land unter der Herrschaft Saddam Husseins, sondern steht auch in der Tradition der alten mesopotamischen und arabischen Reiche. Alfred Diwersy und Gisela Wand nutzten die Gelegenheit, den Irak wieder besuchen zu können, um historische Stätten und heutige Städte zu besuchen und abzulichten. Beeindruckend sind vor allem die fast vollständig aus Ziegelsteinen errichteten Bauwerke - beginnend von Ur in Chaldäa über Babylon und Assur bis hin zu den Palästen und Moscheen der Abbassiden.

Im zweiten besprochenen Buch stellt Gabriele Wenzel die altägyptischen Hieroglyphen auf eine nachvollziehbare Weise vor und gibt Tips, wie sowohl die alten Texte zu lesen sind als auch die Leserinnen und Leser selbst in Hieroglyphen schreiben lernen können. Hieroglyphen wurden nicht nur in Stein gemeißelt, sondern auch auf Papyrus geschrieben:

Die älteste erhaltene Papyrusrolle stammt bereits aus der 1. Dynastie [um 2900 vor unserer Zeitrechnung]. Sie wurde im Grab eines hohen Beamten entdeckt und war offenbar unbeschriftet. Erstaunlicherweise ist die Technik der Papyrusherstellung weder durch altägyptische Texte noch durch Darstellungen überliefert. Sie konnte jedoch mit Hilfe der - allerdings nicht ganz exakten - Schilderung des römischen Historikers Plinius des Älteren und durch moderne Untersuchungen rekonstruiert werden. Nach der Ernte der großen Stengel schälte man diese und zerteilte sie in ungefähr 40 Zentimeter lange Stücke. Das freigelegte Mark schnitt man daraufhin in hauchdünne Längsstreifen und legte sie dicht nebeneinander, so daß eine geschlossene Fläche entstand. Anschließend wurde eine zweite Schicht rechtwinklig darüber gebreitet. Das Ganze wurde nun getrocknet, geklopft und vor allem stark gepreßt. Durch besondere, in der Pflanze enthaltene Stoffe klebten die einzelnen Streifen dabei fest aneinander.

Die auf diese Weise entstandenen Papyrusblätter wurden zum Schreiben noch geglättet, um eine völlig ebene Schreibfläche zu erzielen. Anschließend klebte man, je nach Bedarf, mehrere Blätter aneinander, um längere Streifen zu erhalten, auf denen dann auch größere Erzählungen Platz hatten. Ein ägyptisches Buch bestand daher nicht aus einzelnen zusammengehefteten, sondern aus nebeneinander geklebten Streifen. Zur Aufbewahrung rollte man die Papyri zusammen, steckte sie in schützende Hülsen und legte diese in ein Tongefäß oder in einen Kasten, um sie in den jeweils zuständigen Archiven zu lagern. Der längste erhaltene ägyptische Papyrus, eine umfangreiche Sammlung medizinischer und kosmetischer Rezepte aus dem Neuen Reich, ist 42 Meter lang.

Als Schreibgeräte dienten Binsenstengel, deren unteres Ende man durch Kauen pinselartig ausfranste. Die für den Großteil der Texte übliche schwarze Tusche gewann man aus Ruß und Gummi Arabicum, die bei Überschriften oder Hervorhebungen verwendete rote Farbe bestand hauptsächlich aus Ocker.
Besprochene Bücher :

  • Alfred Diwersy und Gisela Wand : Irak - Land zwischen Euphrat und Tigris, Gollenstein Verlag
  • Gabriele Wenzel : Hieroglyphen, Nymphenburger

 

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05.02.2002 Deutsche Kriegsgeschichte Sendemanuskript auf Anfrage

Die heutigen einleitenden Worte zu der heutigen meiner monatlichen Geschichtssendungen stammen von Rosa Luxemburg:

Mit dem politischen Sieg der Bourgeoisie ist der Staat zum kapitalistischen Staat geworden. Freilich, die kapitalistische Entwicklung selbst verändert die Natur des Staates wesentlich, indem sie die Sphäre seiner Wirkung immer mehr erweitert, ihm immer neue Funktionen zuweist, namentlich in bezug auf das ökonomische Leben, seine Einmischung und Kontrolle darüber immer notwendiger macht. Insofern bereitet sich allmählich die künftige Verschmelzung des Staates mit der Gesellschaft vor, sozusagen der Rückfall der Funktionen des Staates an die Gesellschaft. [...]

Zunächst ist der heutige Staat - die Organisation der herrschenden Kapitalistenklasse. Wenn er im Interesse der gesellschaftlichen Entwicklung verschiedene Funktionen von allgemeinem Interesse übernimmt, so nur, weil und insofern diese Interessen und die gesellschaftliche Entwicklung mit den Interessen der herrschenden Klasse im allgemeinen zusammenfallen. Der Arbeiterschutz z.B. liegt ebensosehr im unmittelbaren Interesse der Kapitalisten als Klasse wie der Gesellschaft im ganzen. [...]

Zollpolitik und Militarismus haben in der Geschichte des Kapitalismus ihre unentbehrliche und insofern fortschrittliche, revolutionäre Rolle gespielt. Ohne den Zollschutz wäre das Aufkommen der Großindustrie in den einzelnen Ländern nicht möglich gewesen. Heute aber liegen die Dinge anders. [...]

Die Industrie bedarf zu ihrer Entwicklung des Zollschutzes nicht, wohl aber die Unternehmer zum Schutze ihres Absatzes. Das heißt, die Zölle dienen heute nicht mehr als Schmiermittel einer aufstrebenden kapitalistischen Produktion gegen eine reifere, sondern als Kampfmittel einer nationalen Kapitalistengruppe gegen eine andere. [...]

Die gleiche Wandlung ist mit dem Militarismus vorgegangen. Wenn wir die Geschichte betrachten, nicht wie sie hätte sein können oder sollen, sondern wie sie tatsächlich war, so müssen wir konstatieren, daß der Krieg den unentbehrlichen Faktor der kapitalistischen Entwicklung bildete. [...]

Was heute gegeneinander mit der Waffe in der Hand auftritt, gleichviel, ob in Europa oder in anderen Weltteilen, sind nicht einerseits kapitalistische, andererseits naturalwirtschaftliche Länder, sondern Staaten, die gerade durch die Gleichartigkeit ihrer hohen kapitalistischen Entwicklung zum Konflikt getrieben werden. Für diese Entwicklung selbst kann freilich unter diesen Umständen der Konflikt, wenn er zum Durchbruch kommt, nur von fataler Bedeutung sein, indem er die tiefste Erschütterung und Umwälzung des wirtschaftlichen Lebens in allen kapitalistischen Ländern herbeiführen wird. Anders sieht aber die Sache aus vom Standpunkt der Kapitalistenklasse: Für sie ist heute der Militarismus in dreifacher Beziehung unentbehrlich geworden: erstens als Kampfmittel für konkurrierende nationale Interessen gegen andere nationale Gruppen, zweitens als wichtige Anlageart ebenso für das finanzielle wie für das industrielle Kapital, und drittens als Werkzeug der Klassenherrschaft im Inlande gegenüber dem arbeitenden Volke [...]. [Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Band 1, Halbband 1, Seite 395-397]

Rosa Luxemburg in ihrer Polemik gegen den sozialdemokratischen Theoretiker Eduard Bernstein aus dem Jahr 1898. Sechzehn Jahre später fand die erste Runde des von Deutschland maßgeblich mitgestalteten weltweiten Gemetzels, auch 1. Weltkrieg genannt, statt. Die Parallelen zu heute sind bestechend. Die Lektüre der Artikel Rosa Luxemburgs aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg sind nicht nur scharfsinnig in Bezug auf den deutschen Militarismus oder die weltweite imperialistische Konkurrenz, sondern auch im Hinblick auf das erbärmliche Taktieren der deutschen Sozialdemokratie. Leider war sie nicht hellsichtig genug, dieses Versagen so rechtzeitig zu erkennen, daß sich ihre Agitation gegen Militarismus und Krieg auch gleich mit auf die damalige SPD bezogen hätte. Erst nach Ausbruch des 1. Weltkrieges faßte sie diese Politik wie folgt zusammen:

Es gibt für das Proletariat nicht eine Lebensregel, wie es der wissenschaftliche Sozialismus bisher verkündete, sondern es gibt deren zwei: eine für den Frieden und eine für den Krieg. Im Frieden gelte im Inneren jedes Landes der Klassenkampf, nach außen die internationale Solidarität, im Kriege gelte im Innern die Klassensolidarität, nach außen der Kampf zwischen den Arbeitern verschiedener Länder. Der welthistorische Appell des Kommunistischen Manifests erfährt eine wesentliche Ergänzung und lautet nun [...]: Proletarier aller Länder, vereinigt euch im Frieden, und schneidet euch die Gurgeln ab im Kriege! [RLGW, Band 4, Seite 25]

Warum erzähle ich euch das alles? Ich sehe zwischen der imperialistischen Aufrüstungsspirale vor dem 1. Weltkrieg und der heutigen - humanitär genannten - Interventionspolitik durchaus Parallelen. Die deutsche Kriegsgeschichte endet nicht 1945. Mit dem Fall der Mauer und der wiedergewonnenen völkerrechtlichen Souveränität sind alle Hemmnisse gefallen, deutsche Truppen auf deutschem Boden zu belassen. Begründungen, Lebenslügen und knallharte Profit- und Machtmotive prägen die deutsche Politik vor dem 1. Weltkrieg genauso wie die heutige. Trotz aller Veränderungen in den letzten einhundert Jahren - eine Konstante bleibt: der Kapitalismus. Und nach dem Zerfall des einzigen ernsthaften Gegners ist der Weg frei für eine neue Runde innerimperialistischer Auseinandersetzungen. Noch äußert sich das im Kleinen - etwa wenn auf der Sicherheitskonferenz in München deutsche und US-amerikanische Interessen erst einmal nur verbal auseinanderfallen. Noch ist Zollpolitik eine gemeinsame Sache gegen die Länder des Südens und des Ostens im Rahmen der Welthandelskonferenz WTO. Doch auch hier prallen die unterschiedlichen - wohlgemerkt kapitalistischen - Interessen Japans, der USA und der Europäischen Union unter der Führung der Wirtschaftsmacht Deutschland aufeinander. Zur Zeit jedenfalls geht das Rüsten gemeinsam voran. Da die Sowjetunion als angebliche Bedrohung fortgefallen ist, muß man sich neue Feinde schaffen - oder sie herbeihalluzinieren. Angesichts einer drohenden weltweiten Rezession stehen die Signale auf Aufrüstung. Kriegskeynesianismus als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung.

Mehr dazu möchte ich als Collage im Verlauf dieser Sendung vorstellen. Mir geht es nicht darum, ein fertiges Theoriegebäude zu präsentieren. Ich möchte einfach die Texte Rosa Luxemburgs mit der aktuellen rot-grünen Kriegspolitik kontrastieren. Dabei werden mir helfen

  • Jürgen Elsässer mit seinem soeben erschienenen Buch Make Love and War, das davon handelt, wie Grüne und 68er die Republik verändern,
  • Winfried Wolf, der alte und neue Rüstungsprogramme nach dem erfolgreichen Afghanistan-Feldzug benennt, und
  • Aufnahmen von der Bundestagsdebatte um die Vertrauensfrage am 16. November letzten Jahres.

Doch um auf die soeben angesprochene Gurgel zurückzukommen, die seitens der II. Internationale, die ja auch schon das Menschenrecht im Munde führte, durchschnitten wurde - ich singe jetzt so falsch, wie es wohl auch gemeint war:

die Internationale erkämpft das Menschenrecht

Erkämpft! Damals noch nicht mit grünen Blauhelmen, sondern mit ganz ordinären deutschen Stahlhelmen. Waren es damals die SPD und die angeblich verbündeten sozialdemokratischen Parteien Europas, die ihre Parteimitglieder mit Hurrapatriotismus aufs Schlachtfeld geschickt hatten, so werden heute im Namen von Freiheit und Menschenrechten Bomben auf afghanische Zivilistinnen und Zivilisten abgeworfen und die irakische Zivilbevölkerung mit Hilfe eines Wirtschaftsembargos stranguliert. Schon damals als Täter beteiligt: die Sozialdemokratie. Heute ergänzt durch die Gutmenschen in der olivgrünen Kriegspartei.

Wie ihr daran seht (oder es jetzt hört), bin ich Rückfalltäter. Eigentlich wollte ich mich nicht mehr Woche für Woche zu Afghanistan, Kampfeinsätzen und grüner Menschenrechtsrhetorik äußern. Es gibt auch andere wichtige Dinge und Ereignisse auf dieser Erde. Doch mir scheint, daß mit der rot-grünen Koalition ein Dammbruch vonstattengeht, der für die zukünftige Rolle der Militärmacht Deutschland nichts Gutes verheißt. Also bleibt mir gar nichts anderes übrig, als immer wieder darauf hinzuweisen, und vor allem, Gründe und Hintergründe zu benennen.

Und warum die Grünen? Aus mir unerfindlichen Gründen gelten sie immer noch als Friedenspartei - auch wenn sie inzwischen Frieden schaffen mit gemeingefährlichen Waffen. Und außerdem stehen Bundestagswahlen an. Es ist nicht auszuschließen daß Schröder, Fischer und Co. ihren Wahlsieg darin suchen werden, die Bundeswehr auf eine erfolgreiche Mission zu schicken, so wie dies diverse US-Präsidenten vorgemacht haben.

Zum Anlaß entsprechend habe ich in meinem Musikarchiv gekramt und ein Lied der baskischen Gruppe Hertzainak aus dem Jahr 1984 gefunden - ich hoffe, ihr würdigt die Symbolik. Es heißt Si vis pacem, para bellum - Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor, und es bezieht sich auf eine althergebrachte Weisheit aller Staatsmänner von der Antike bis zu Joschka Fischer.

Besprochenes Buch :

Jürgen Elsässer: Make Love and War, Pahl-Rugenstein Verlag

 

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05.03.2002 Noam Chomsky – Hethiter Sendemanuskript

  • Besprechung des Buchs Wirtschaft und Gewalt von Noam Chomsky über Kolonalismus, die neue Weltordnung und die Rolle der USA.
  • Chomsky wird – auch aufgrund seiner antiisraelischen Position – Antisemitismus vorgeworfen. Wieviel Substanz hinter diesem Vorwurf steckt, wird anhand eines in den USA erschienenen Buches von Werner Cohn (Partners in Hate) untersucht. Cohn wirft Chomsky vor, mit französischen Holocaust-Leugnern zusammenzuarbeiten.
  • In Bonn ist derzeit eine Hethiter-Ausstellung zu sehen. Grund genug, das Begleitbuch zur Ausstellung (Die Hethiter und ihr Reich) zu besprechen.

Besprochene Bücher :

  • Noam Chomsky : Wirtschaft und Gewalt, zuKlampen! Verlag
  • Die Hethiter und ihr Reich, Konrad Theiss Verlag

 

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29.04.2002 Aus der Geschichte lernen Sendemanuskript derzeit nicht verfügbar

Winfried Wolf beleuchtet in seinem Artikel Deutsche Politik und Afghanistan die Kontinuität deutsch-afghanischer Freundschaften. Zahir Schah ist der geeignete Monarch, eine Zivilgesellschaft nach deutschen Vorstellungen in der Stammesversammlung Loya Jirga voranzubringen. In einem zweiten Beitrag nehme ich die ideologische Geschichtsschreibung von Martin Malia in dessen bei Ullstein erschienenen Buch Vollstreckter Wahn auseinander. Darin geht es um die Entstehung und die Geschichte der Sowjetunion. Malia vertritt - wie andere bürgerliche Ideologen - die These, daß der Stalinismus schon in der Marx'schen Theorie angelegt war. Doch gerade da, wo er seine Behauptung einfach mal aufstellt, bleibt er den Beweis schuldig. Die von ihm herangezogenen Textpassagen bei Marx geben dieses gewaltförmige Geschichtsverständnis jedenfalls nicht her. Und so vermeidet er es konsequent, eine historisch-kritische Untersuchung darüber anzustellen, warum die Oktoberrevolution in etwas umschlug, das Malia ein Wahnsystem nennt.

Besprochene Bücher :

Martin Malia : Vollstreckter Wahn, Ullstein Verlag (Tschenbuchausgabe)

 

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14.10.2002 Geschichte und Geschichten Sendemanuskript

Worin unterschieden sich die Neandertaler von den Jetztmenschen? In welcher Umgebung lebten sie? Welche Tiere und Pflanzen gab es in der Eiszeit in Mitteleuropa? - Danach ein rasanter Sprung in die aktuelle Sicherheitsdebatte. Wieviel Sicherheit sollen wir haben wollen und in wessen Interesse ist das? - Und zum Schluß stelle ich ein Buch über Sigmund Freuds Privatlektüre vor.

Besprochene Bücher :

  • Bärbel Auffermann und Jörg Orschiedt : Die Neandertaler, Konrad Theiss Verlag
  • Wighart von Koenigswald : Lebendige Eiszeit, Konrad Theiss Verlag
  • Unbequem Nr. 46/47, 48 und 49
  • Peter Brückner : Sigmund Freuds Privatlektüre, Verlag Neue Kritik

 

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09.12.2002 Und die Bibel hat doch recht? Sendemanuskript

Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman haben in einem bemerkenswerten Buch unser Bild von der Geschichte des biblischen Israel auf den Kopf gestellt. Anhand archäologischer Funde stellen sie fest, daß die Bibel zumindest in historischer hinsicht doch nicht recht gehabt haben kann. Ein zweites Buch faßt die bisherigen Erkenntnisse über die seit 1947 gefundenen Schriftrollen aus den Höhlen am Wadi Qumran zusammen.

Besprochene Bücher :

  • Israel Finkelstein und Neil Asher Silberman : Keine Posaunen vor Jericho, Verlag C.H. Beck
  • Davies/Brooke/Callaway : Qumran, Konrad Theiss Verlag

 

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16.12.2002 Was uns die Archäologie zur Entstehung von Klassengesellschaften sagen kann Sendemanuskript

Ein großformatiger Übersichtsband zur Geschichte von der Eiszeit bis ins Mittelalter auf deutschem Boden gab Anlaß zur Frage, ob uns die Archäologie gesicherte Erkenntnisse zur Entstehung von Klassengesellschaften geben kann. Einzelne interessante Tendenzen lassen sich nachweisen. Allerdings ist mit dem Fundmaterial die Frage nach einem möglichen vorpatriarchalen Matriarchat immer noch nicht entscheidbar.

Besprochene Bücher :

  • Spuren der Jahrtausende, Konrad Theiss Verlag
  • Menschen · Zeiten · Räume, Konrad Theiss Verlag

 

Die Geschichtssendungen der Jahre 2003 und 2004 sind vollständig online verfügbar. Eine Kurzübersicht über Sendeinhalte und besprochene Bücher findet sich auf der allgemeinen Geschichtsseite : 2003 und 2004.

 

 

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juni 2009 aktualisiert.
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